Kelten, Römer, Bayern & Pfälzer – ein historischer Spaziergang durch Perlach

Referentin: Marianne Werner

Treffpunkt: 10 Uhr S-Bahnhof Perlach

Kosten: 4 EUR pro Teilnehmer (2 EUR für Kolpingsmitglieder)

Dauer: Etwa 2 Stunden. Wegstrecke: 4 km.

Erste urkundliche Erwähnung um 790 als peralohc (pera = Eber, loh = lichter Wald). Der alte Ortsmittelpunkt, das ehemalige Unterdorf, das im Kern seinen dörflichen Charakter bewahren konnte, ist der vom Hachinger Bach durchflossene Pfanzeltplatz mit der barocken Pfarrkirche St. Michael (seit 1728 anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet). Im südlich anschließenden ehemaligen Oberdorf steht seit 1849 die evangelische Kirche St. Paulus, heute der älteste erhaltene protestantische Kirchenbau Münchens.

Vor der Errichtung der eigenständigen Gemeinde im Jahr 1818 war Perlach unter verschiedenen Grundherren aufgeteilt: Besitzungen hatten hier zunächst die Bischöfe von Freising, die Klöster Tegernsee und Schäftlarn, ab dem 13. Jahrhundert auch die bayerischen Herzöge. Zwischen 1686 und 1790 wurden vier Anwesen in Perlach zu Edelsitzen, so genannten Hofmarken, erhoben und mit der niederen Gerichtsbarkeit ausgestattet.

Ende in der Forschungsbrauerei, Unterhachinger Straße 78 zum Mittagessen (Selbstzahler).

Für Rückfragen: Sebastian Stiegler, 0179 1039631, sebastian.stiegler@gmx.de

Datum

27.07.2024

Uhrzeit

10:00

Kosten

4,00 €

Veranstalter

Kolpingfamilie Neubiberg
E-Mail
kolping@rosenkranzkoenigin.de
Website
https://kolping.rosenkranzkoenigin.de